Auf der Suche nach einer Ausbildung

Nachdem bei mir der Verdacht entstanden war, dass Mediation genau das ist, was ich wirklich machen möchte, begann ich im Internet zu recherchieren. Wer macht das? Wo gibt es das? Und wie sieht eine Ausbildung überhaupt aus?

Sehr schnell musste ich feststellen, dass die Mediationslandschaft recht zersplittert ist. Es werden unterschiedliche Ansätze verfolgt und auch das Spektrum an Ausbildungen ist beachtlich. Manche setzen ein abgeschlossenes Studium, Berufserfahrung und ein Mindestalter voraus, andere nichts von alledem. Manche dauern 200 Stunden, andere nur 60 – es war gar nicht so einfach, sich da durch zu “wurschteln”. 

Und dann wollte natürlich auch der Preis und der Zeitraum, in dem die Ausbildung gemacht werden kann, berücksichtigt werden.

Nach längerer Recherche, Stapeln von Infomaterial und Korrespondenz mit verschiedenen Ausbildern entschied ich mich, dass ich eine gründliche Ausbildung machen wollte, die nach den Standards der Bundesverbände (BM, BAFM, BMWA) zertifiziert sein sollte. Dankbarerweise wurde während meiner Ausbildung zwischen diesen ein Abkommen zur wechselseitigen Anerkennung der Zertifizierung unterzeichnet.

Bevor ich selbst einen größeren Betrag für meine Ausbildung beim Institut für Mediation, Konfliktmanagement und Ausbildung (IMKA) in Hamburg ausgegeben habe, gab mir die Arbeitsagentur die Möglichkeit, eine 90stündige Ausbildung zur Mediatorin beim Institut für Kommunikation und Konfliktmanagment Radius (Trier) zu machen, bei der ich die nötige Sicherheit gewann: Mediation ist genau was ich will und was ich kann.

Inzwischen habe ich nicht nur die Grundausbildungen, sondern auch eine ganze Reihe von Vertiefungen absolviert und bin nur noch wenige Schritte von der Zertifizierung entfernt.

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